Laut Tradition sollten sieben, neun oder zwölf heilkräftige Kräuter in die Kräutersträußerl eingebunden werden, darunter Schafgarbe, Rosmarin, Salbei, Pfefferminze, Ringelblume, Thymian, Johanniskraut, Rainfarn, Kamille, Wermut, Baldrian und Lavendel.
Davon war heuer jedoch leider nur zu träumen. Die verwendeten Kräuter gelten seit jeher als Symbole für Schutz, Heilung und Segen.
Doch ganz gleich, ob ein Sträußerl aus zwei, drei oder aus sieben, neun beziehungsweise zwölf Kräutern besteht: Wichtig ist, dass uns die Natur immer wieder ihre Gaben schenkt und wir sorgsam mit dem umgehen, was uns zur Verfügung steht. Das Kräutersträußerl ist daher nicht nur ein Zeichen der Dankbarkeit für die Gaben der Natur, sondern auch Ausdruck der Verehrung Mariens und der Bitte um ihren Schutz und ihre Fürsprache.