Die Schauerwallfahrt nach Krenstetten geht auf eine Legende zurück, der zufolge bei einem schweren Unwetter alle Felder und Wiesen in der Umgebung zerstört wurden – nur das Gebiet rund um die Kirche in Krenstetten blieb verschont. Daher stammt auch der Name der Kirche „Maria am grünen Anger“.
Zum Gedenken an dieses Unheil und als Ausdruck des Dankes und der Bitte an die Gottesmutter wird die Bittprozession bis heute alljährlich am Ende der sogenannten Bittwoche abgehalten. Sie dient traditionell dazu, Gott und die Heiligen um Schutz vor Unwettern, Hagel („Schauer“) und Missernten zu bitten sowie für eine gute Ernte zu danken.